Immobilie als Altersvorsorge?
Es ist nicht verwunderlich, dass wir Deutschen nach zwei schlimmen Weltkriegen der „eigenen Scholle“ sehr zugeneigt sind. Aber ist das Eigenheim wirklich die beste Spardose?
„Nein, definitiv nicht“, sagt Mirko Otto. Wetten, dass Sie vieles noch nicht wussten?
Dabei ist am eigenen Haus oder der eigenen Wohnung nichts falsch: Es ist toll, es ist gut, es ist teuer. Nur mit einer Geldanlage hat das wenig zu tun.
Mieten oder kaufen: die Rechnung
In der Sendung spielt Mirko Otto den Kauf am Beispiel des Moderators durch. Zum Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar und Makler, und die Bank will Eigenkapital sehen.
Am Ende steht eine Monatsbelastung, die in aller Regel über der bisherigen Miete liegt. „Wo ist sie denn jetzt, die Rendite?“, fragt der Moderator. Die Antwort: „Mehr Emotionen als alles andere.“
Einen echten Vorteil gibt es: Die Rate an die Bank steigt nicht, die Miete schon. Mirko Otto nennt das einen Schutz gegen die Inflation.
Drei Gedanken aus der Folge
Mietfrei im Alter. Für Mirko Otto der größte Mythos: „Das Haus bringt im Alter kein Geld.“ Nach vierzig Jahren ist die Haustechnik verschlissen, und dann kostet es.
Der Schornstein. Ein Haus lässt sich nicht stückweise zu Geld machen. Sie können nicht den Schornstein verkaufen, wenn Sie ein neues Auto brauchen.
Hobby. Niemand redet sich ein, Golfschläger seien eine Geldanlage. Leisten Sie sich das Eigenheim gern, aber rechnen Sie nach und legen Sie Geld für Reparaturen zurück.