Haus für den Verkauf herrichten
Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen? Dann beginnt die Arbeit lange vor der ersten Anzeige. Worauf müssen Sie achten, wo liegen die Fallen, und was wird oft falsch gemacht?
Weil das Gespräch darüber sehr lang geworden ist, gibt es vier Teile. Im ersten geht es um die Frage, wie Sie Ihre Immobilie am besten präsentieren.
Mirko Otto fängt draußen an: „Ganz wichtig, der erste Eindruck ist vor der Tür.“ Dort warten die Interessenten meist länger, als sie später gemeinsam im Haus sind.
Warum Ordnung Geld bringt
Die meisten Käufer können nicht abstrahieren. Steht im Wohnzimmer der Wäscheständer, dann finden sie das ganze Haus hässlich, obwohl es technisch völlig in Ordnung sein mag.
Deshalb rät Mirko Otto, einmal hell durchzustreichen, gerade bei sehr eigenem Farbgeschmack. Den Aufwand hält er für vertretbar, weil Sie schneller und eher zu einem höheren Preis verkaufen.
Am Ende entscheidet das Gefühl: „Also ich kenne niemanden, der wirklich rational ein Haus kauft“, sagt er. Gekauft wird dort, wo sich jemand vorstellen kann, glücklich zu sein.
Drei Gedanken aus der Folge
Vorgarten. Es braucht keine neue Gartenanlage. Laub wegräumen, Unkraut jäten und ein paar Säcke Rindenmulch auf die Beete genügen, damit alles gepflegt aussieht.
Gerümpel. Was Sie beim Umzug ohnehin wegwerfen, können Sie auch zwei Monate früher wegwerfen. Eine leere Garage sieht groß aus.
Lärm. Der Rasenmäher und die laute Musik der Kinder haben Pause, solange Interessenten durch die Räume gehen. Das ist nur eine Frage des Zeitpunkts.
Wie Sie den richtigen Preis für Haus oder Wohnung finden, lesen Sie auf der Seite Bewertung vor Verkauf.