Private Vermögensaufstellung
Wie werden Sie eigentlich Immobilieneigentümer? Die wenigsten sparen sich ihre Wohnung oder ihr Haus zusammen. Also stellen Sie sich einer Bank vor und bewerben sich um eine Finanzierung.
Die Bank prüft dann gründlich, ob die Sache machbar ist. Besser ist, Sie finden Ihren Rahmen vorher selbst heraus, damit Sie nach Ihrem Budget suchen und nicht nach Ihrem Bauchgefühl.
Den Anfang macht, was Mirko Otto die persönliche Bilanz nennt. Dafür müssen Sie kein Buchhalter sein, denn eine Seite Papier genügt: hier, was Sie haben, dort, was Sie schulden.
Was hinein gehört und was nicht
Hinein gehört, was sich in vernünftiger Zeit verkaufen lässt: Kontostand, Lebensversicherung, Bausparvertrag, Fonds, Aktien, auch die Goldmünze.
Der Hausrat bleibt draußen. Für alles andere zählt nicht, was im Katalog steht oder was Sie einmal bezahlt haben, sondern nur, was Ihnen heute jemand dafür geben würde.
Auf die andere Seite kommen Dispo, Ratenkäufe und Leasing. „Der Fernseher ist nichts wert“, sagt Mirko Otto, aber die Schulden dafür sind noch da.

Drei Gedanken aus der Folge
Auto. Setzen Sie es mit dem Betrag an, den Sie bei einem schnellen Verkauf sicher bekämen, und stellen Sie den offenen Kredit dagegen. Der Kaufpreis von damals ist vorbei.
Schmuck. Legen Sie die Goldkette auf die Waage und rechnen Sie mit dem Materialwert, denn die schöne Fassung und den Stein bezahlt Ihnen beim Verkauf niemand.
Gute Schulden. „Alles, was ein Investmentgut ist, ist eine gute Schuld.“ Viele kleine Ratenkäufe dagegen verschlechtern Ihre Kreditwürdigkeit, selbst bei 25 Euro im Monat.
Am Ende steht eine einzige Zahl, im Plus oder im Minus. Sie beantwortet die Frage aus der Sendung: „Ist mein gefühltes Vermögen wirklich so groß, wie ich denke?“