Worum es an dem Abend ging
Am Donnerstag, dem 27. April 2017, traf sich der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller im Ludwig Erhard Haus. Die Frage des Abends lautete: Gibt es eine Hauptstadtblase?
Der Tagesspiegel berichtete darüber unter der Überschrift „Wir haben einen Kolbenfresser“. Wenn mich die Zeitung dabei schon zitiert, will ich Ihnen das nicht vorenthalten.
Der Tenor des Abends war, dass in Berlin weder genug Wohnungen noch genug Büros gebaut werden, während viel Kapital aus dem Ausland in die Stadt fließt und die Preise steigen lässt.
Auf dem Podium wurde dabei zwischen einer Preisblase und einer Immobilienblase unterschieden.
Immobilienblase oder Investorenkragen: Was platzt zuerst?Was ich dazu gesagt habe
Ich habe an dem Abend auf die Eingriffe von Land und Bund in den Mietmarkt hingewiesen und gefragt: Warum sollte ich mein Eigentum vermieten, wenn ich die Höhe gesetzlich vorgeschrieben bekomme?
Aus der Sicht eines Eigentümers spricht das eher für den Verkauf als für die Vermietung.
Mein zweiter Punkt betraf Familien mit mittlerem Einkommen. Otto Normalverbraucher fällt durch den Rost, habe ich gesagt.
Er bezahlt im Neubau die Wohnungen mit, die im Zuge der kooperativen Baulandentwicklung für eine Sozialmiete von 6,50 € je Quadratmeter entstehen.
Ein Projektentwickler fasste die Folge an dem Abend so zusammen, dass die Länderfusion im Umland stattfinde.
5 Gründe, warum Berlin keine Immobilienblase droht Sozial ist, wenn niemand dran verdientErstmals erschienen im April 2017, für den Blog gekürzt im Oktober 2026. Den Zeitungsbericht von Reinhart Bünger geben wir nicht mehr im Wortlaut wieder.